2.1
Schnell denken. Langsam ablegen.
Fang alles in einer Inbox auf und sortiere, wenn die Zeit reif ist.
Ideen warten nicht auf einen guten Moment. Sie kommen beim Spazierengehen, mitten in einem Anruf oder während du gerade etwas anderes machst. Wenn du zum Aufschreiben erst einen Ordner, eine Vorlage und ein paar Tags auswählen musst, lässt du es wahrscheinlich bleiben.
Festhalten darf also fast nichts kosten. Sonst behältst du nur, was dir im Moment wichtig vorkommt, und das ist ein schlechter Filter. Der halbe Gedanke, den du am Dienstagnachmittag übergangen hast, ist oft genau der, den du in der Woche darauf brauchst.
Nimm, was gerade greifbar ist, eine Sprachnotiz oder ein Foto vom Whiteboard. Alles ohne klaren Platz kommt in eine Inbox. Die darf unordentlich sein. Sie soll die Dinge nur aufbewahren, bis du Zeit hast, sie dir anzusehen.
Abgelegt wird dann in einem Rutsch, einmal pro Woche, wenn du den Überblick hast. Verschieb, was zählt, dorthin, wo es hingehört, und verlinke es. Vieles musst du gar nicht ablegen, also lösch es.